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Präzisionsfarbkarten nach RAL

Urmuster
Basis zur Herstellung der Präzisionsfarbkarten nach RAL waren die von RAL vertriebenen und im Markt befindlichen Register RAL 841-GL. Pro Farbton wurden zwei bis drei RAL-GL-Karten zur Urmustererstellung herangezogen, abhängig von der Schwankungsbreite der RAL-GL-Karten. Die Erstauflage wurde farbmetrisch vermessen, eine Häufungspunktanalyse durchgeführt und so der Mittelwert bestimmt. Die dem Mittelwert entsprechende Farbkarte wurde als Urmuster festgelegt und ist die Basis für alle weiteren Präzisionsfarbkarten nach RAL, die einen maximalen Abstand von dE 0,2 zum Urmuster aufweisen. Farbkarten, die diese Anforderungen nicht erfüllen, werden vernichtet und gelangen nicht in Umlauf.

Metamerie
Die Thierry Präzisionsfarbkarten werden in 2K PUR (automobilrefinish) Qualität hergestellt. Es kommen nur moderne, marktgängige Pigmente zum Einsatz. Damit ist gewährleistet, dass der Anwender die Farbtöne metameriefrei nachstellen kann. Das ist beim Register RAL 841-GL vom RAL Institut nicht durchgängig möglich, da die vom RAL Institut gelieferten GL-Karten zum Teil immer noch blei- und cadmiumhaltige Pigmente enthalten.

Umfrage
Eine in der Lackindustrie durchgeführte Umfrage zu den vom RAL Institut bzw. der RAL gGmbH in Sankt Augustin in Umlauf gebrachten Farbkarten stieß bei den Adressaten auf rege Resonanz: fast 17% der angeschriebenen Firmen schickten den ausgefüllten Fragebogen zurück. Die Umfrage hat ergeben, dass die bis dahin im Markt befindlichen Farbstandards die Anforderungen der Nutzer nur teilweise erfüllen. Für einen Großteil der Lackhersteller sind die Einhaltung eines bestimmten Glanzgrades sowie eine gleichmäßige, glatte Oberfläche von großer Wichtigkeit und die Farbschwankung sollte eine maximale Abweichung vom Urmuster von dE 0,2 nicht überschreiten. Diese Anforderungen werden von den Thierry Farbkarten nach RAL ausnahmslos erfüllt.

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